Frankfurter Allgemeine Zeitung – 16.08.2022

Der Kolumbianer Eduardo Gordillo suchte nach nachhaltigen Verpackungen. Jetzt stellt er sie selbst her, mit einem weltweit einmaligen Verfahren.

Wie viele Einwegverpackungen haben Sie in den vergangenen zwei Wochen verwendet? Kaffee für unterwegs, ein Snack am Kiosk, Pommes im Schwimmbad? Das verwendete Material hinterlässt eine ökologische Spur, die manchen zum Nachdenken bringt. Doch das moralische Hinterfragen des eigenen Konsumverhaltens könnte demnächst unnötig werden.

Die Fabrik von Bio-Lutions im brandenburgischen Schwedt, kurz vor der polnischen Grenze, fällt im Gewerbegebiet der Grenzstadt kaum auf. Mit 2000 Quadratmetern hat sie die Ausmaße wie eine mittelgroße Konzerthalle, schwarzer Anstrich, drinnen ist es laut. Denn in der ganz neu errichteten Produktionsstätte…

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PRESSEMITTEILUNG – 21.07.2022

Das Projekt, bei dem es um PulPac‘s einzigartige Faserformungstechnologie und deren Potenzial geht, mit Fasern aus landwirtschaftlichen Reststoffen zu arbeiten – bereitgestellt von BIO-LUTIONS – , hat im Rahmen des Eurostars Innovationsprogramms finanzielle Unterstützung für modernste F&E sowie Erprobung erhalten. Der gesetzte Rahmen ist die Entwicklung, der Bau und das Testen eines Prototyps einer Dry-Molded-Fiber-Maschine durch Anpassung von Standardkomponenten, die traditionell für die Herstellung von Kunststoffprodukten verwendet werden. Ziel ist es, Komponenten für internationale Verpackungsmärkte zu validieren, die neben Standardzellstoff auch landwirtschaftliche Reststoffe als Rohstoff verwenden können. PulPac wird sich mit der technischen Herausforderung befassen, während BIO-LUTIONS bei den betrieblichen Anforderungen unterstützen und Pilotversuche mit seinen einzigartigen fibcro®-Fasern durchführen wird.

Ove Larsson, Chief Technology Innovation Officer bei PulPac, kommentiert: „Wir freuen uns sehr über das Eurostars-Projekt und die Möglichkeit, zu untersuchen, wie Dry Molded Fiber Komponenten aus der Kunststoffindustrie nutzen kann. Überraschenderweise nimmt die Produktion von Einwegkunststoffen weltweit immer noch zu, auch wenn immer mehr Produkte von den Regierungen verboten werden und die Verbraucher einen Wechsel fordern – mit Zellulosefasern als offensichtlicher Lösung. Indem wir die Möglichkeiten von Dry Molded Fiber auf Kunststoff-Maschinenkomponenten ausdehnen, können wir den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft beschleunigen. Unsere Lösungen sind plastikfrei, biologisch abbaubar und recycelbar, aber vor allem kostengünstig.“

„Die Kombination von BIO-LUTIONS‘ fibcro®-Naturfasern, die aus landwirtschaftlichen Reststoffen gewonnen werden, mit dem Dry Molded Fiber-Verfahren eröffnet uns einzigartige Möglichkeiten. Wir freuen uns, Teil dieses F&E-Projekts zu sein und es mit unserem Fachwissen und unserer Testkapazität zu unterstützen“, kommentiert Eduardo Gordillo, CEO von BIO-LUTIONS.

Eurostars ist das größte internationale Finanzierungsprogramm für KMU, die an F&E-Projekten zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen für die Vermarktung mitarbeiten möchten.

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Das deutsche Clean Tech Startup BIO-LUTIONS und PulPac, der Dry Molded Fiber Pionier, sind natürliche Verbündete in ihrem Ziel, Einwegkunststoffe weltweit zu ersetzen. Gemeinsam mit Maschinenlieferanten haben sie eine Dry Molded Fiber Produktionslinie entwickelt, die Sommer 2022 in der neuen BIO-LUTIONS-Fabrik in Schwedt/Oder, Deutschland, in Betrieb gehen soll.

BIO-LUTIONS wandelt landwirtschaftliche Reststoffe mechanisch in einzigartige, selbstbindende und langlebige fibcro® Naturfasern um. Dieses patentierte Verfahren vermeidet den Einsatz von Bindemitteln oder chemischer Zelluloseisolierung, da die ganze Faser verwendet wird. Aus diesen Fasern wird BIO-LUTIONS in Verbindung mit der Trockenformtechnologie eine Vielzahl nachhaltiger Einwegprodukte herstellen, z. B. Service-Food Artikel wie etwa Besteck und Geschirr sowie Protein-, Obst- und Gemüseverpackungen. Durch die Einführung der neuen Trockenformtechnologie von PulPac kann die Produktion nun von den einzigartigen Kosten- und Qualitätsvorteilen im Vergleich zu bestehenden Zelluloseformlösungen profitieren.

Die Zusammenarbeit mit PulPac öffnet die Tür zu einer zusätzlichen Produktionstechnologie für das Faserformen und ermöglicht eine technologische Diversifizierung sowie eine Optimierung der Trockenformverfahren. Die Dry-Molded-Fiber-Technologie spart erhebliche Mengen an wertvollen Wasserressourcen und Energie, was bis zu einem 80 % geringeren CO2-Fußabdruck im Vergleich zu Alternativen führt. Der Prozess ist extrem schnell und effizienter als herkömmliche Faserformverfahren. Die Dry Molded Fiber Technologie wird zwar nicht für alle Produkte von BIO-LUTIONS eingesetzt werden, bietet aber für eine Vielzahl von Einwegprodukten erhebliche Produktionsvorteile.

„Jedes Unternehmen bringt etwas Einzigartiges und Wertvolles in die Zusammenarbeit ein. Wenn wir in der Lage sind, Partnerschaften zu bilden, die sich auf die Entwicklung echter Lösungen für das Kunststoffzeitalter konzentrieren, anstatt zu versuchen Mauern zu errichten, dann wird ein echter Wandel möglich. Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir das Trockenformen von PulPac als zweites zentrales Produktionsverfahren aufnehmen können“, so Eduardo Gordillo, CEO von BIO-LUTIONS.

„BIO-LUTIONS ist ein innovativer und dynamischer Partner. Wir haben die gleiche Umsetzungsorientierung und ein klares Bekenntnis zum Ersatz von Einwegkunststoffen in großem Maßstab. Die Produkte, die bereits in diesem Jahr auf den Markt kommen, werden das Konzept der nachhaltigen Verpackung einen großen Schritt voranbringen. Wir freuen uns auf eine langfristige Partnerschaft, in der wir unser Know-how und unsere Erfahrung austauschen können, um das volle Potenzial des Trockenpressens im Betrieb und im Kundennetzwerk von BIO-LUTIONS auszuschöpfen“, sagt Linus Larsson, CEO von PulPac AB.

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Gemeinsam haben BIO-LUTIONS und ZELFO Technology den Brandenburger Innovationspreis 2021 gewonnen der mit 3.333,-€ dotiert ist. Dieses Preisgeld investieren die beiden Unternehmen direkt zurück in die Gemeinde Schwedt/Oder und unterstützen das Gauß Gymnasium sowie den Verein „Jugend trifft Technik e.V.“ mit jeweils 1.666,50€.

Innovatives Denken führt zu innovativen Ideen, die wiederum zu tiefgreifenden Innovationen in unser aller Alltag werden können. Um diesen Funken schon früh zu unterstützen haben sich die Schwedter Unternehmen BIO-LUTIONS und ZELFO Technology dazu entschieden das großzügige Preisgeld des Brandenburger Innovationspreises 2021 zu spenden.

Ausgezeichnet wurden BIO-LUTIONS und ZELFO Technology für ihre innovative Naturfasertechnologie die Agrarreste mechanisch verarbeiten und zu selbstbindendem Fasermaterial umwandelt. Mit diesen natürlichen fibcro® Fasern können nun unter anderem nachhaltige Verpackungen und Einweggeschirr hergestellt werden. Diese nachhaltigen Produkte bieten eine optimale Alternative zu gängigen Produkten aus Kunststoff. Der erste deutsche Produktionsstandort Schwedt/Oder in Brandenburg schafft eine erstaunlich kurze und direkte Lieferkette für den lokalen und europäischen Markt.

Am Montag den 16.05.2022 war es endlich soweit. Die Spenden an beide Bildungseinrichtungen wurden durch Sarah Phillips, Finance Director von ZELFO Technology und Eduardo Gordillo, Gründer und CEO von BIO-LUTIONS vor der neu errichteten BIO-LUTIONS Produktionshalle überreicht. Vom Gauß Gymnasium durften wir die Schulleiterin Frau Carla Buchholz mit zwei Schülerinnen der Oberstufe bei uns begrüßen, sowie den Leiter des Vereins „Jugend trifft Technik e.V.“ Herrn Sven Ketel und eine forschungsbegeisterte Nutzerin des Technikstützpunktes.

Von den Spendengeldern wird das Gauß Gymnasium neue Anschauungsmodelle der weiblichen Anatomie für den Biologieunterricht anschaffen, die dringend benötigt werden. Beim Technikstützpunkt ermöglicht die Spende die Anschaffung eines neuen 3D-Druckers mit Farbaufsatz, der es möglich macht mit fünf Farben gleichzeitig zu drucken.

„Wir freuen uns sehr mit diesem Geld die jungen Köpfe der Region Schwedt/Oder unterstützen zu können und sind dankbar Teil dieser wunderbaren Gemeinschaft zu sein“, betonte Herr Gordillo am Montag. „Es ist in der Tat eine Freude, unser Glück auf so positive Weise zu teilen“, ergänzte Sarah Phillips.

 

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SZ Magazin, Michaela Haas

Seit die EU Einwegplastik verbietet, suchen viele Hersteller nach Alternativen. Ein in Kolumbien geborener Hamburger ist dabei besonders findig: Er produziert kompostierbare Verpackungen aus Agrarabfällen.

Das Problem: Die Menschheit produziert etwa 350 Millionen Tonnen Plastik pro Jahr, und mindestens 10 Prozent davon landen in Gewässern.
Die Lösung: Kompostierbare Verpackungen aus Abfällen.

Neulich habe ich mich wieder geärgert: Am Bahnhof, wo die Reisenden Essen mitnehmen, wird das Kiosk-Essen auf Aluminiumschalen gebettet. Aber: Wer schleppt schon auf Reisen Mehrwegbehälter mit? Und dann denke ich mir – warum hat das denn noch keiner besser gelöst?

Bei Schwedt in der Uckermark wollen sie genau das – und legen gerade letzte Hand an eine 2000 Quadratmeter große Produktionsstätte, die das Problem zumindest teilweise lösen soll. »Wir wollen Einwegplastik weltweit überflüssig machen«, sagt Eduardo Gordillo. »Wir nutzen dazu die Natur.« Ab sofort will der in Kolumbien geborene Unternehmer dort kompostierbare Essverpackungen produzieren, und zwar aus faserreichen Agrarabfällen, die sonst ohnehin niemand verwertet.

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PRESSEMITTEILUNG

Cottbus, 15. September 2021:

 

Das Hamburger Clean Tech Startup BIO-LUTIONS gewinnt gemeinsam mit Zelfo Technology den Brandenburger Innovationspreis 2021 im Cluster Kunststoffe und Chemie.

Bei der Verleihung am Mittwoch, den 15.09.2021 wurde das Cleantech Startup BIO-LUTIONS zusammen mit seinem Technologiepartner Zelfo Technology mit dem Brandenburger Innovationspreis in der Kategorie Kunststoffe und Chemie ausgezeichnet. Der Preis wird vom Land Brandenburg vergeben um innovative Unternehmen der Region Brandenburg und deren zukunftsweisende Produkte, Konzepte und Arbeitsweise herauszustellen.

„Unsere neue Produktionsstätte entsteht derzeit in Schwedt/ Oder, daher sind wir natürlich besonders Stolz mit diesem Preis aus unserer Region ausgezeichnet zu werden. Dieser Preis ist ein tolles Signal an uns, dass die Region Brandenburg hinter uns steht und den Wert zukunftsweisender Unternehmen erkennt.“ Sagt BIO-LUTIONS Gründer und CEO, Eduardo Gordillo.

Die Auszeichnung ist mit 3.333€ dotiert. Dieses Geld werden BIO-LUTIONS und Zelfo Technology gleichmäßig an zwei Brandenburger Bildungseinrichtungen Spenden; das Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium Schwedt und den Verein Jugend trifft Technik.

Ausgezeichnet wurden BIO-LUTIONS und Zelfo Technology für ihre innovative Naturfasertechnologie die Agrarreste mechanisch verarbeiten und zu selbstbindendem Fasermaterial umwandelt. Mit diesen natürlichen fibcro® Fasern können nun unter anderem nachhaltige Verpackungen und Einweggeschirr hergestellt werden. Diese nachhaltigen Produkte bieten eine optimale Alternative zu gängigen Produkten aus Kunststoff. Der erste deutsche Produktionsstandort Schwedt/Oder, in Brandenburg schafft eine erstaunlich kurze und direkte Lieferkette für den lokalen und europäischen Markt.

 

Über BIO-LUTIONS:

BIO-LUTIONS ist ein CleanTech Unternehmen mit Sitz in Hamburg, das landwirtschaftliche Reststoffe mechanisch in einzigartige, selbstbindende und langlebige fibcro® ­ Naturfasern umwandelt. Dieses patentierte rein mechanische Verfahren macht den Einsatz von Bindemitteln oder chemischer Zelluloseextraktion überflüssig.

Das einzigartige Produktionsverfahren gibt bisher ungenutzten landwirtschaftlichen Reststoffen ein zweites Leben als Rohstoff. Mit diesen natürlichen fibcro® Fasern können nun unter anderem nachhaltige Verpackungen und Einweggeschirr hergestellt werden. Diese nachhaltigen Produkte bieten eine optimale Alternative zu gängigen Produkten aus Papier und Kunststoff. Das Konzept der dezentralen Produktion ist ein grundlegender Aspekt der BIO-LUTIONS-Philosophie, denn nachhaltige Materialien müssen auch nachhaltig beschafft werden. Das CleanTech Start-up wurde 2017 gegründet und expandiert derzeit in Asien und Europa. Die erste Fabrik wurde vor 3 Jahren in Bangalore, Indien, eröffnet, nun folgt die rund 1800m² große Produktionsstätte in Schwedt/Oder, Deutschland. Als Teil des Innovationscampus Schwedt ist BIO-LUTIONS Teil der neuen Drehscheibe für innovative Technologien in Brandenburg.

 

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Celine Brockmann

Corporate – Communications and PR Manager
E-Mail: cb@bio-lutions.com

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PRESSEMITTEILUNG

Hamburg, 26. Mai 2021:

 

Nachhaltige Produkte für den Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland und Europa. Silver plastics® vertreibt künftig ein breites Portfolio an BIO-LUTIONS Produkten.

Nicht nur der Endkunde verlangt nachhaltige Produkte, auch die Lebensmittelindustrie und der Großhandel sind auf der Suche nach umweltfreundlicheren Verpackungs- und Transportmaterialien, mit denen die gängigen Plastikprodukte ersetzt werden können.

BIO-LUTIONS und silver plastics® schließen sich nun in einer Produktions- und Vertriebspartnerschaft zusammen, um diesen Bedarf schnell zu bedienen und den europäischen Markt durchdringen zu können. Vereint werden die Kompetenzen des innovativen Start-Ups BIO-LUTIONS im Bereich Fasern, Entwicklung und Produktion, mit langjähriger Erfahrung und dem Know-how des Marktes von silver plastics® im Food-Sektor.

Das Hamburger Clean Tech StartUp BIO-LUTIONS bietet mit seinen nachhaltigen Produkten, hergestellt mit dem eigens entwickelten Naturfasermix, eine optimale Alternative zu gängigen Verpackungs- und Transportmaterialien. Der erste deutsche Produktionsstandort Schwedt/Oder in Brandenburg schafft eine erstaunlich kurze und direkte Lieferkette für den lokalen und europäischen Markt. Die neue Kooperation ermöglicht nun die optimale Ausschöpfung der jeweiligen Kompetenzen, bei der BIO-LUTIONS die Produktion sicherstellt und silver plastics® zukünftig den europaweiten Vertrieb der Protein- und Food Service Verpackungen schnell und umfassend übernimmt. Hierbei handelt es sich in erster Instanz um Stretch-Verpackungen für Frischfleischanwendungen. Diese sollen zukünftig um Verpackungen für beispielsweise Take-away sowie Ready-Meals erweitert werden.

Noch im Herbst diesen Jahres wird die Produktion der kompostierbaren Verpackungen von BIOLUTIONS in Schwedt anlaufen und die Auslieferung beginnen. Die Verpackungen eignen sich für die Portionierung von frischen Lebensmitteln, wie etwa frischem Fleisch und Fisch sowie Obst und Gemüse. In enger Zusammenarbeit entwickeln BIO-LUTIONS und silver plastics® derzeit auch die weltweit ersten ökologischen und kompostierbaren MAP-Verpackungen für die industrielle Verarbeitung.

 

Über BIO-LUTIONS:

BIO-LUTIONS ist ein Hamburger CleanTech Start-up, das eine eigene innovative Naturfasertechnologie entwickelt hat, mit der nachhaltige Verpackungen und Einweggeschirr hergestellt werden. Der Produktionsprozess gibt derzeit ungenutzten landwirtschaftlichen Reststoffen als Rohstoff ein zweites Leben, um herkömmliche Plastikprodukte zu ersetzen. BIO-LUTIONS wurde im Jahr 2017 gegründet und expandiert derzeit in Asien und Europa. Mit dem rein mechanischen Verfahren schafft BIO-LUTIONS stabile Strukturen und Produkte ohne zusätzliche Bindemittel. Die Anwendung dieser innovativen Fasertechnologie wurde in Deutschland, in ihrem Technikum im brandenburgischen Schwedt, weiterentwickelt. Die erste Fabrik wurde vor 2 Jahren in Bangalore, Indien, eröffnet und der folgt nun die etwa 1800m² große Produktionsstätte in Schwedt, Deutschland. Als Teil des Innovationscampus Schwedt ist BIO-LUTIONS ein Teil der neuen Drehscheibe für innovative Technologie in Brandenburg.

Über silver plastics®:

Silver plastics® GmbH & Co. KG ist ein führender Hersteller von Kunststoff-Verpackungen. Seit dem Jahr 1967 produzieren Sie im nordrhein-westfälischen Troisdorf auf insgesamt 56 000 m² Betriebsfläche. Mit rund 200 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 50 Millionen Euro werden hier Tagesmengen von bis zu 3,5 Millionen zertifizierter Verpackungen produziert. Da ein gesellschaftliches Umdenken von der Ökonomie hin zur Ökologie mit Blick in die nächsten Generationen bereits stattfindet, ist sich silver plastics® seiner Verantwortung bewusst und richtet schon länger die gesamte Strategie sowie die Forschung und Entwicklung nachhaltig aus. Mit der Gründung der Marke Golden Fibres setzt silver plastics® fortan ein Zeichen dafür, dass die Ausrichtung der Unternehmensstrategie auf die Standbeine „Circular Economy“ und „Natürlich Biologisch“ die richtige Kombination für eine nachhaltige Zukunft in der Verpackungsindustrie ist.

 

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PRESSEMITTEILUNG

Hamburg, 25. März 2021:

 

BIO-LUTIONS gibt organisatorische Veränderungen bekannt und verstärkt den Vorstand mit jeweils einem Produktions- und einem Finanzexperten.

Das CleanTech Startup BIO-LUTIONS mit Sitz in Hamburg hat sich mit einer Series A Finanzierungsrunde in 2019 und einer Pre-Series B Finanzierungsrunde Anfang 2021 stark weiterentwickelt. Anforderungen beim Aufbau des Werkes in Schwedt/Oder fordern zudem operative Kapazitäten in der Führung des Unternehmens.

Die BIO-LUTIONS International AG steuert seit 2017 als Holding die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Die lokalen Tochtergesellschaften BIO-LUTIONS Deutschland GmbH und BIO-LUTIONS ECO TECH PRIVATE LIMITED, India, agieren als selbstständige operative Einheiten. Der BIO-LUTIONS Deutschland GmbH untersteht künftig auch die sich im Bau befindende Produktionsstätte in Schwedt/Oder.

Im Vorstand begrüßt die BIO-LUTIONS International AG zwei neue Mitglieder. Herr Dr. Stefan Lummitsch ist ab sofort Chief Operational Officer (COO) und Herr Fabian Holtkamp übernimmt die Rolle des Chief Financial Officer (CFO). Herr Eduardo Gordillo bleibt weiterhin als Gründer und CEO im Vorstand und wird von nun an im Dreigespann die Zukunft des Unternehmens weiter gestalten.

Mitgründer und ehemaliger CFO der AG, Herr Stefan W. Dircks verließ am 31. Dezember 2020 den Vorstand der AG und wechselte in deren Aufsichtsrat. Herr Dircks übernimmt den Aufsichtsratsvorsitz von Frau Gabriele Dircks, die zum 31. Dezember 2020 aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden ist. Das Unternehmen bedankt sich bei Frau Dircks für die erfolgreiche Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.

Die Geschäftsführung der BIO-LUTIONS Deutschland GmbH wurde an Herr Dr. Stefan Lummitsch (seit dem 1. Januar 2021) als technischer Geschäftsführer und Herr Fabian Holtkamp (seit dem 1. Januar 2021) als kaufmännischer Geschäftsführer übertragen. Herr Eduardo Gordillo ist als Prokurist weiterhin für den Vertrieb zuständig.

 

 

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PRESSEMITTEILUNG

Hamburg, 4. Februar 2021:

 

BIO-LUTIONS beschleunigt das Wachstum des deutschen Produktionsstandorts durch eine Pre-Series B mit Bestandsinvestoren in Höhe von 2,7 Millionen Euro

Das CleanTech Startup BIO-LUTIONS mit Sitz in Hamburg sicherte sich erneut die Finanzierung durch seine Aktionäre. Delivery Hero SE und weitere Bestandsinvestoren haben in einer Vorrunde zur Series B 2,7 Millionen Euro investiert. Die umfangreichere Series B Finanzierungsrunde ist noch für dieses Jahr angesetzt.

Die Vorrunde dient der Beschleunigung des Produktionsausbaus am Standort Schwedt, um zu-künftig größere Produktionskapazitäten zu schaffen. Die Entscheidung des Bundestages das EU-Verbot von Einweg-Plastik in deutsches Recht zu übernehmen erhöht den Druck auf die deutsche Wirtschaft enorm. Ab Mitte 2021 sollen in der EU Plastik-Strohhalme, -Besteck und andere Weg-werfartikel aus Kunststoff aus den Geschäften verschwinden.

BIO-LUTIONS bietet hier mit seinen nachhaltigen Verpackungen und Einwegprodukten aus Agrar-fasern eine optimale Alternative. Der Produktionsprozess des Hamburger Unternehmens gibt der-zeit ungenutzten landwirtschaftlichen Reststoffen als Rohstoff ein zweites Leben, um herkömmli-che Plastik- und Papierprodukte zu ersetzen.

 

 

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PRESSEMITTEILUNG

Schwedt/Oder, 22. Oktober 2020:

 

Kurzfassung:

Nachhaltigkeit made in Germany – Nachhaltige Materialien, die Plastik bereichsübergreifend ersetzen können, sind ein Muss für eine moderne, zukunftsfähige Wirtschaft. Wir von BIO-LUTIONS haben uns genau dieser Aufgabe angenommen und stellen nachhaltige Einwegprodukte aus Agrarresten her. Wir verarbeiten die ganze Faser ausschließlich mechanisch und kreieren ohne zusätzliche Bindemittel stabile Strukturen und Produkte. Entwickelt wurde die Anwendung dieser innovativen Fasertechnologie hier in Deutschland durch unser Forschungsteam im Technikum Schwedt. Vor 2 Jahren eröffneten wir bereits unsere erste Fabrik in Bangalore, Indien und nun folgt die 2000m² große Produktionsstätte in Schwedt. Als Teil des Innovation Campus Schwedt entsteht mit BIO-LUTIONS in Brandenburg eine neue Stätte für Zukunftstechnologie. Dieser Standort verstärkt die Entwicklungs- und Innovationsachse Berlin-Stettin und bringt attraktive Arbeitsplätze in die Region. In der finalen Ausbaustufe werden über 200 Jobs entstanden sein und jährlich mehr als 1,5 Mrd. Produkteinheiten hergestellt. Dies entspricht über 30.000 Tonnen vermiedenem Plastikmüll.

 

Im Detail:

Im Gewerbegebiet am Hafen in Schwedt/Oder entsteht nun unsere Produktionsstätte, in der künftig für den europäischen Markt produziert wird. Im September dieses Jahres erfolgte der erste Spatenstich, am 22. Oktober wurde jetzt die offizielle Grundsteinlegung gefeiert – in kleinem Rahmen und unter Berücksichtigung der Corona-Richtlinien. Vor Ort waren der Wirtschaftsminister des Landes Brandenburg Herr Prof. Dr.-Ing. Steinbach, der Bürgermeister der Stadt Schwedt/Oder Herr Bürgermeister Jürgen Polzehl, der Referent für nachhaltige Gebietsentwicklung Stellv. Leiter Nationalpark Unteres Odertal Herr Dr. Michael Tautenhahn, sowie weitere Gäste aus Politik und Wirtschaft.

 

Fertigstellung der ersten etwa 1.830 m2 großen Produktionshalle ist für Frühjahr 2021 geplant.

Konzept, Planung und Ausführung des mehrere Bauabschnitte umfassenden Projekts liegt in den Händen von Freyler Industriebau Berlin/Brandenburg. Fertigstellung der ersten etwa 1.830 m2 großen Produktionshalle ist für Frühjahr 2021 geplant. Weitere Bauabschnitte werden folgen, u.a. mit einer ca. 15.000 m2 großen Halle sowie 700 m2 Bürofläche. „Der Zeitplan ist eng gestrickt“, erklärt Eduardo Gordillo, Firmengründer von BIO-LUTIONS, „denn schon Mitte kommenden Jahres sollen die ersten Produkte aus Schwedt lieferbar sein.“ Dann tritt nämlich die EU-Verordnung in Kraft, die die Nutzung von Einweg-Besteck und Einweg-Geschirr aus Plastik verbietet.

 

 

Die Baugenehmigung wurde im Frühjahr 2020 erteilt.

Entsprechend zügig mussten auch Konzept und Bauplanung stehen. „Im August 2019 haben wir uns bei einem Freyler Konzepttag intensiv mit BIO-LUTIONS ausgetauscht, im Herbst erfolgte die Planung für den ersten Bauabschnitt“, berichtet Jens Wollschläger, Geschäftsbereichsleiter Freyler Industriebau Berlin/Brandenburg. Die Baugenehmigung wurde im Frühjahr 2020 erteilt. Mit der neuen Produktionshalle entstehen im ersten Schritt etwa 40 neue Arbeitsplätze. Die Produktionshalle wird durch ihr Stahl-Tragwerk eine Spannweite von 27 m besitzen und mit innenliegenden Sandwichpaneel-Wänden in drei Bereiche unterteilt.

 

Auf dem 7.841 m2 großen Grundstück ist zudem noch Platz für eine weitere Halle und ein Bürogebäude – diese sollen bis 2022 in zwei weiteren Bauabschnitten realisiert werden. Dann erwartet Eduardo Gordillo auch ein Wachstum der Belegschaft auf bis zu 200 Mitarbeiter. „Insgesamt wollen wir künftig in zwölf Produktionslinien etwa 72.000 Tonnen unseres Bio-Materials verarbeiten“, führt er weiter aus.

 

 

Schwedt is bereits der Sitz unseres Technikums. 

Die Forschung von BIO-LUTIONS ist bereits seit einigen Jahren mit einer Testproduktion in Schwedt angesiedelt und hat unter anderem die innovative Fasertechnologie mitentwickelt, auf deren Basis jetzt die nachhaltigen Einwegprodukte produziert werden. Vor zwei Jahren eröffnete die erste Fabrik in Indien, mit Schwedt folgt nun der zweite Produktionsstandort. Und nicht nur mit seinen Lösungen schont BIO-LUTIONS die Umwelt, auch bei der Produktion setzt das Unternehmen Maßstäbe hinsichtlich des Umweltschutzes. So kommt dort eine spezielle Technik zum Einsatz, die kaum noch Wasser im Produktionsprozess benötigt.

 

BIO-LUTIONS ist Teil des Innovation Campus Schwedt, einem neuen Zentrum für Zukunftstechnologie in Brandenburg. Mit mehr als 1,5 Mrd. Produkteinheiten, die BIO-LUTIONS jährlich herstellen will, würden über 30.000 Tonnen Plastikmüll vermieden – ein wirklich herausregendes Ziel für unsere Umwelt und die Zukunft unseres Planeten.

 

Weiterführende Informationen:

Unter www.bio-lutions.com finden Sie weitere Informationen zu BIO-LUTIONS und unseren innovativen Produktlösungen.

Zusätzliche Informationen zur FREYLER Industriebau GmbH und deren Projekte erhalten Sie auf www.freyler.de.

Alle Abbildungen: © BIO-LUTIONS

 

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